Der ein oder andere erinnert ich an die Musik der 1980er Jahre: Eine Zeit der Neuerfindung der Individualität, eine Zeit der grellen Einfachheit, der fehlenden Beschämung, das Gute im Leben zu wollen. Eine Zeit, in der es erfüllend war, an die Macht der Liebe zu glauben. Und auch, wenn ich nie viel mit der NDW anfangen konnte, klingen mir in den letzten Tagen doch immer mehr einige Zeilen aus einem Song von Codo im Ohr: „Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt Und bring' die Liebe mit von meinem Himmelsritt. Denn die Liebe, Liebe, Liebe, Liebe, die macht viel Spass, Viel mehr Spaß als irgendwas. Objekt überwindet den Hassschirm. Ätzend, ich bin so ätzend, alles zersetzend: Ich bin der Hass. Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt Und bring' die Liebe mit von meinem Himmelsritt.“ Ich stoße an meine Grenzen des Verständnisses, wenn ich mich in dieser meiner heutigen Zeit, in dieser meiner gegebenen-gemachten Welt umblicke. Denn ich gehe fest davon aus, dass es weniger...